… und wo Nahrungsergänzung sinnvoll sein kann.
Erkältungsviren haben in der kalten Jahreszeit Hochsaison. Die Tage sind kürzer, wir halten uns mehr drinnen auf, und viele fühlen sich müde, abgeschlagen oder anfälliger für Infekte. Kein Wunder, dass besonders im Winter der Wunsch nach mehr Unterstützung für das Immunsystem steigt. Doch wie viel kann man über Ernährung abdecken – und wann sind Nahrungsergänzungsmittel wirklich sinnvoll?
Eine vielseitige, farbenfrohe Ernährung liefert jene Nährstoffe, die das Immunsystem am effektivsten unterstützen. Besonders wichtig sind:
Protein liefert die Bausteine für Antikörper, Enzyme, Immunzellen und Hormone. Ein stabiler Proteinhaushalt stärkt:
Gerade im Winter, wenn der Körper mehr Stressoren ausgesetzt ist, ist eine ausreichende Proteinzufuhr besonders wichtig. Richtwert für aktive Menschen: 1,4–1,8 g Protein pro kg Körpergewicht.
Lebensmittel wie Sauerkraut, Kimchi, Tempeh oder Kefir liefern lebende Milchsäurebakterien, die die Darmflora stärken. Da rund 80 % des Immunsystems im Darm sitzt, ist eine vielfältige Darmflora entscheidend für eine stabile Abwehr. Kimchi bietet zusätzlich Antioxidantien und Vitamine, Kefir liefert Kulturen, die entzündungshemmend wirken und die Verdauung unterstützen. Winterliche Nährstoffhelden im Überblick:
Vitamin C
Zink
Omega-3-Fettsäuren
Eisen & B-Vitamine
Besonders empfehlenswert im Winter sind: Ingwer, Zimt, Kurkuma, Chili, Knoblauch, Salbei, Thymian – und als Special: Sternanis. Special: Sternanis – antiviraler Winterheld. Sternanis enthält eine wirkungsvolle Kombination aus Shikimisäure, Anethol und flavonoidreichen Antioxidantien.
Wirkung von Sternanis:
Das Immunsystem profitiert, wenn jede Mahlzeit folgende Bausteine enthält:
Ideal im Winter: Hühnersuppe, Linseneintopf, Gemüsesuppe mit Tofu, Chili sin Carne, wärmende Currys, Ingwer-Knoblauch-Brühen.
Ernährung bleibt der wichtigste Hebel – trotzdem gibt es Nährstoffe, die im Winter häufig zu kurz kommen:
Grundregel: Gezielt supplementieren, nicht auf Verdacht. Mit einer Blutanalyse lassen sich Nährstoffdefizite zuverlässig aufdecken.“
Wenn du dir unsicher bist, welche Supplemente für dich sinnvoll sind, unterstütze ich dich gerne bei der Auswahl. In medizinischen Angelegenheiten kann ich dir auch Ärztinnen und Ärzte empfehlen.
Ich arbeite mit hochwertigen, wissenschaftlich geprüften Produkten und helfe dir dabei, die richtige Dosierung und Kombination zu finden – ohne Überladen, ohne unnötige Präparate.
Ganzheitlich denken: Ernährung ist eine Säule – aber nicht die einzige
✨ Abendritual: Notiere drei Dinge, für die du dankbar bist – das beruhigt das Nervensystem und stärkt dein Immunsystem.
Wichtig: Eine nährstoffreiche, mediterrane Ernährung deckt den Großteil des Bedarfs auch im Winter.
Besonders wichtig ist eine ausreichende Proteinzufuhr, da Protein die Grundlage für Antikörper, Immunzellen und Regeneration bildet.
Nahrungsergänzungsmittel können sinnvoll sein – sollten aber gezielt, individuell und qualitätsbewusst eingesetzt werden. Wer auf gute Ernährung, Bewegung, Schlaf und Stressbalance achtet, stärkt seine Abwehrkräfte auf natürliche Weise und kommt energiegeladen durch die kalte Jahreszeit.
Mein Immun-Boost-Frühstück, das mich zuverlässig durch die kalte Jahreszeit bringt: Ich koche mir Haferflocken mit pflanzlicher Milch – die löslichen Ballaststoffe (Beta-Glucane) aus dem Hafer unterstützen nachweislich die Darmgesundheit.
Dazu kommt:
Diese Kombination liefert mir Protein, Ballaststoffe, komplexe Kohlenhydrate und sekundäre Pflanzenstoffe – alles, was mein Immunsystem morgens braucht.
Du musst nicht alles auf einmal umstellen. Such dir 2-3 Punkte aus diesem Artikel aus, die du in den nächsten Wochen umsetzen möchtest. Vielleicht startest du mit mehr fermentierten Lebensmitteln, erhöhst deine Proteinzufuhr oder integrierst mehr Wintergemüse in deine Mahlzeiten.
Dein Immunsystem wird es dir danken – nicht nur jetzt im Winter, sondern das ganze Jahr über. Gute Gesundheit beginnt auf dem Teller!